Darbietungen

Lesung mit Donat Blum

Fr | 19 Uhr


(Foto: Marvin Zilm)

Die Lesung wird in Zusammenarbeit mit queerbooks.ch organisiert.


In OPOE erzählt Blum die Geschichte einer Grossmutter und ihrer Ehe mit einem Schweizer, die sie in den 50er-jahren aus den Niederlanden in der Schweiz führt. Dieser gegenüber stellt er die Geschichte des schwulen Enkels, der die Liebe in all ihren Gestalten inner- und ausserhalb gesellschaftlicher Normen sucht.
Zwei Biografien, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber durch Verwandtschaft und ihre gesellschaftlich marginalisierte Position eng verwoben sind – mit radikaler Ehrlichkeit erzählt.

«Die Geschichte eines jungen Mannes, seiner Suche nach der Liebe und ein paar andere Dinge, die einem das Leben zur Hölle machen. Hart, schmerzvoll, schön.» (Lukas Bärfuss)

«Die ambivalente Erinnerung an die verstorbene Grossmutter wird zum Ausgangspunkt einer Recherche, die weit über die Familiengeschichte hinausführt: mit verblüffender Leichtigkeit erzählt Donat Blum in seinem Debüt von den grossen Fragen des Lebens. Eine couragierte Etüde über Sicherheit, Liebe und Freiheit, ebenso klug wie berührend.» (Ruth Schweikert)

«Der Tod seiner Großmutter ist für den Ich-Erzähler Donat Anlass, sich mit dem Leben von Opoe zu beschäftigen. Wer war diese einsame, zurückhaltende Frau, die als Holländerin in der Schweiz nie ganz heimisch wurde? Donat bereist die Orte, an denen sie gelebt hat, liest Briefe, besucht Verwandte, setzt so aus vielen Mosaikteilen das Leben seiner Großmutter zusammen. Dabei kommt er sich und seiner eigenen Vorstellung von geglücktem Leben auf die Spur. In diesem Debüt erzählt der junge Schweizer Autor sehr einfühlsam von den Familienbanden, die man Zeit seines Lebens knüpft, sind sie auch noch so lose und scheinbar unverbindlich. Er springt gekonnt zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen und bleibt dabei nah am Protagonisten. Ereignisse bleiben in der Schwebe, erzählen nur gerade so viel, wie es sich zugetragen haben könnte. Diese verdichtete Form der Familiengeschichte macht die Erzählung zu einem eindringlichen Psychogramm von Großmutter und Enkel. Wieder ein Titel aus dem noch jungen Verlagsprogramm der Ullsteingruppe, das sich durch innovative Literatur junger Autorinnen/Autoren auszeichnet. Empfohlen.» (Gabriele Fachinger, ekz Bibliotheksservice)

 

 

Sascha liest queer spoken word Texte vor

Sa | 18 Uhr


(Foto: Katharina Hürzeler)


Sascha identifiziert sich als trans Person, genauer: als non-binäre trans Person. Sascha wird im Alltag jedoch meist als Frau gelesen und ist in diesem Sinne sowohl von strukturellem Sexismus, als auch von Transphobie betroffen, was Sascha anekdotisch in Saschas Texte einfliessen lässt. Sascha hiess nicht immer Sascha. Aber jetzt heisst Sascha so. Sascha macht Comics mit Tjuv, das ist Saschas Kaninchen – Es sind Fotostories, auf die Dialoge projiziert werden. Tjuv möchte dabei meist Körnli von Sascha haben. Sascha hat in Gesellschaft nicht selten die Rolle des Feminist-Killjoy inne. Sascha liest und schreibt vor allem autobiographische Texte, die sich mit Fragen zu Sinn, Sein und Sollen auseinandersetzen. Dabei sind die Themen Trans und Feminismus von zentraler Bedeutung.

 

 

Bordum

Sa | 19:30 Uhr


Die beiden Berner Frauen des Duo "Bordum" bestechen mit ihrer Spielfreude und Authentizität. Ihre Stimmen verschmelzen zu einem gefühlvollen Geflecht, das nur von den ausgewählten Klängen einer Gitarre oder eines Klaviers getragen wird. Mal melancholisch und ruhig, mal ausgelassen und heiter schenken sie dem Publikum im Konzert mit ihren kreativen Covers und eigenen Songs zeitlose Inseln im geschäftigen Alltag.

 

 

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